Inversionsbank und Schwerkrafttrainer

Für die Inversionsbank gibt es die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Sie wird auch als Schwerkrafttrainer, als Hängestreckgerät oder auch als Überkopftrainer bezeichnet. Es ist ein noch relativ unbekanntes Gerät.

Dennoch kann es sehr wirksam gegen Rückenschmerzen helfen und wird deswegen auch in der Physiotherapie eingesetzt.

 

Inversionsbank, Schwerkrafttrainer, Rückentrainer

 

Passives Rückentraining mit der Inversionsbank

Im Unterschied zu den meisten Rückentrainern steht beim Training mit der Inversionsbank nicht die Kräftigung der Rumpfmuskulatur im Vordergrund.

Ganz im Gegenteil sogar, denn die Inversionsbank zielt vielmehr auf eine Dehnung der Rumpfmuskulatur und eine Streckung der Wirbelsäule ab.

Im Vordergrund steht also nicht „Rücken kräftigen„, sondern „Rücken dehnen“ – ein Rückentrainer der anderen Art.

Wie schon der Name sagt (Inversion bedeutet Umkehrung) bringt uns dieses Gerät in eine Überkopflage. Wir sind also an den Füßen festgeschnallt, hängen mit dem Kopf nach unten und werden durch die Schwerkraft in die Länge gezogen. Durch den einstellbaren Neigungswinkel lässt sich die Intensität dieser „Hängestreckung“ gut dosieren.

Im Prinzip ist es eine verbesserte Variante des altbekannten Aushängens an einer Klimmzugstange.

 

Vorteile der Inversionsbank

  • die gesamte Wirbelsäule wird gestreckt (auch die Halswirbelsäule wird erreicht, was auch gegen Kopfschmerzen helfen kann)
  • die Bandscheiben werden entlastet und können sich wieder mit Nährflüssigkeit vollsaugen
  • die Rumpfmuskulatur wird gedehnt
  • bequeme Lage auf dem Rücken
  • keine Haltekraft nötig (im Gegensatz zum Aushängen an einer Stange)
  • Arme und Schultern bleiben entspannt
  • umfassende Entspannung für Körper und Geist
  • Intensität und Neigung sind gut einstellbar
  • man kann darauf sogar ein Bauchmuskeltraining durchführen
  • Blutfluss wird „umgekehrt“ (positive Wirkung auf Gehirn, Bauchorgane, Herz-Kreislauf, Krampfadern)

 

Nachteile

  • Blut fließt zum Kopf (Vorsicht bei Kreislaufproblemen und bestimmten Augenerkrankungen – fragen Sie vorher Ihren Arzt)
  • Passivität (kann auch als Vorteil gewertet werden, sofern man zusätzlich noch ein aktives Training absolviert, da passiv sein das Entspannen fördert)
  • Anschaffungskosten (zwischen ca. 80 – 350 €)
  • etwas Platzbedarf (viele Inversionsbänke sind jedoch einklappbar)

 

Wie benutzt man die Inversionsbank ?

Auch wenn es sich vielleicht kompliziert und gefährlich anhört, kopfüber zu hängen – die Benutzung einer Inversionsbank ist einfach und sicher.

Nachdem man seine individuelle Höhe an der Bank eingestellt hat, stellt man sich in die Inversionsbank hinein und spannt seine Füße in die Halterung ein. Nun kippt man die Bank langsam ein wenig nach hinten bis über die Waagerechte und verharrt dort erst einmal.

Nach und nach entspannen sich jetzt die einzelnen Muskelgruppen. Wenn man möchte, kippt man die Bank auf diese Weise Stück für Stück immer weiter. Insgesamt 10 Minuten Inversion reichen völlig aus.

Führen Sie auch das Zurückkommen langsam und ruhig aus. Springen Sie nicht sofort aus dem Gerät, sondern gewöhnen Sie sich erst einmal wieder kurz an die normale, senkrechte Lage.

Es empfiehlt sich, erst einmal mit einer geringen Neigung zu beginnen und diese erst nach einer gewissen Eingewöhnungszeit zu steigern.

Haben Sie sich an die Inversion gewöhnt, können Sie zusätzlich auch mit leichten Kräftigungsübungen auf der Inversionsbank beginnen.

 

Inversionsbank-Vergleich

Um Ihnen die Auswahl einer Inversionsbank zu erleichtern, haben wir in einem Vergleichstest die beliebtesten Modelle des Jahres 2017 bewertet.

Sehen Sie sich die Vor- und Nachteile der einzelnen Inversionsbänke einmal ganz in Ruhe an, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Hier geht es zu unserem Inversionsbankvergleich und auf der Seite Schwerkrafttrainer stellen wir die verschiedenen Geräte näher vor.